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Ist Nearshoring eine Lösung für alle? Wann ist es ratsam, sich dafür zu entscheiden?

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Nearshoring ist heutzutage eine beliebte Lösung im Bereich der IT. Die Outsourcing-Unternehmen, die Nearshoring anbieten, konzentrieren sich auf nahgelegene Länder. Wichtig sind hier solche Aspekte wie die gleiche Zeitzone oder ähnliche Kultur. Bei j-labs fokussieren wir uns u.a. auf die deutschsprachigen Länder. Da wir unbedingt wissen wollten, wie bestimmte Organisationen in diesem Bereich agieren, haben wir uns entschlossen, eine Umfrage durchzuführen. In diesem Artikel präsentieren wir die Ergebnisse.

Trotz der offensichtlichen Nachfrage nach Outsourcing in der IT sind viele Unternehmen der realen Möglichkeiten nicht bewusst, die diese Lösung bietet. Die externen Dienstleister können aber sehr viele wichtige Faktoren beeinflussen, wie z.B.:

  • die Kostenoptimierung, 
  • die Erhöhung der Qualität der geleisteten Arbeit, 
  • die Erhöhung der Produktivität.

Daher lohnt es sich, die Vorteile und Risiken zu überdenken, die das Nearshoring mit sich bringt, bevor man sich für einen Partner entscheidet.

Nearshoring vs Offshoring

Im Falle der fehlenden Erfahrung in der Inhouse-Rekrutierung und eines begrenzten Budgets für diesen Zweck ist das Outsourcing die beste Lösung. Diese Leistung kann in zwei Typen geteilt werden: Offshoring, in dem externe Organisationen aus weit entfernten Ländern beauftragt, und Nearshoring, das sich auf kulturell nahe Länder konzentriert. Bei j-labs verfolgen wir einen individuellen Ansatz für jede Zusammenarbeit, deswegen sind die Lösungen für die Märkte der deutschsprachigen Länder unsere Spezialität.

Analyse der Umfrage:

Der erste Schritt unserer Untersuchung war die Vorbereitung der passenden Fragen. Wir haben zwei Fragen formuliert:

  1. Was halten sie von Nearshoring – wie sind Ihre Erfahrungen in diesem Bereich?
  2. Was ist in Ihrem Fall entscheidend bei der Auswahl eines IT-Partners?

Unser Ziel war, herauszufinden, wie die Menschen das Konzept von Nearshoring verstehen. Wir hatten also Interesse an Faktoren, die die Menschen treiben, wenn sie einen Partner für die Kooperation in der IT auswählen. Die Ergebnisse der Umfrage haben uns positiv überrascht.

Unten teilen wir einige interessante Aussagen unserer Befragten: 

1. Wir kaufen Teile dort, wo wir die beste Qualität zum besten Preis mit vernünftigen Lieferzeiten bekommen und es interessiert und nicht, wo das Teil hergestellt wurde. Allerdings wählen wir die nahgelegenen Lieferanten (aus dem gleichen Land), wenn die Fertigung der Teile nach außen vergeben wird.

2. Wir wählen Unternehmen aus, die nah sind, einen guten lokalen Ruf und eine Kundenbasis haben.

  • Chief Operation Officer

Outsourcing in der IT mache ich seit etwa zwei Jahren. Wenn ich einen Partner wähle, betrachte ich die rechtzeitige Reaktion, Flexibilität und Kosten.

  • Medical Operations

1. Bisher hatte ich nicht besonders viel Erfahrung damit. Natürlich habe ich mit Freelancern in Deutschland zusammengearbeitet, ab und zu auch mit den ausländischen Selbstständigen. Dort hatte ich meistens Kommunikationsprobleme. 

2. So viel Arbeit wie möglich sollte aus meinen Schultern genommen werden und die Kommunikation muss stimmen.

  • Full-Stack-Developer 

Interessanterweise haben viele Unternehmen, die Outsourcing nutzen, die gleichen Faktoren genannt, die ihre Auswahl des Dienstleisters beeinflussen. Unter den am häufigsten erwähnten waren:

  • die Kostenoptimierung,
  • die Qualität der erbrachten Leistungen, 
  • kulturelle und kommunikationstechnische Kompatibilität,
  • die Transparenz der Zusammenarbeit.

Die Analyse der Umfrage hat uns erlaubt, die Präferenzen der Menschen zu verstehen, die über die Beauftragung einer externen Firma entscheiden. Wie es sich herausgestellt hat, ist Nearshoring eine der bevorzugten Optionen – wegen der ähnlichen Werte und des besseren Verständnisses der zusammenarbeitenden Parteien.

Nearshoring in Organisationen

Die Analyse der Umfrage zeigte uns, wie wichtig die Nearshoring-Dienstleistung ist – immer mehr Unternehmen im Bereich der IT entscheiden sich dafür. Es gibt jedoch einige Sorgen, die zum Zögern bei der Partnerauswahl führen. Deswegen sind die gegenseitigen Beziehungen, das Verständnis und der klar definierte Aufgabenbereich so wichtig.

Viele Unternehmen, die auf Nearshoring spezialisiert sind, ziehen die Wichtigkeit der Personalisierung nicht in Betracht. Die Kunden möchten sicher sein, dass sie umfassende und hochqualitative Leistungen erhalten, wenn sie sich für die Zusammenarbeit entscheiden. Die Großkonzerne nutzen jedoch vordefinierte, steife Kooperationsformen, die den Kundenanforderungen nicht entsprechen.

Bei j-labs verfolgen wir den individuellen Ansatz in den von uns angebotenen Leistungen. Deswegen passen wir unsere Nearshoring-Leistungen an die Erwartungen unseres Kunden immer an. Wir wissen, wie wichtig es ist, sich einander zu verstehen, deswegen kommunizieren wir sehr transparent und beantworten alle Fragen. Wir arbeiten flexibel, halten uns an den sorgfältig entwickelten Plan um die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, die uns vertrauen.

Wenn wir z.B. mit einem deutschsprachigen Kunden zusammenarbeiten, passen wir unsere Kommunikation an die Kultur und Bräuche in seinem Land an. Schritt für Schritt bereiten wir eine Strategie vor und dann weisen wir hochqualifizierte Spezialisten den konkreten Aufgaben zu. Wir arbeiten auf Basis der agilen Methodologie, um auf die Erwartungen des Partners sofort zu reagieren. Wir stellen sicher, dass die Zusammenarbeit mit unseren Kunden dauerhaft und wertvoll ist, was durch viele langfristige Beziehungen bestätigt werden kann.

Jede B2B-Beziehung ist einzigartig. Deswegen sind ein personalisiertes Angebot und die Bildung des gegenseitigen Vertrauens unsere Hauptziele. Wir wissen, dass unsere Leistungen sich in der IT-Branche auszeichnen, weil wir keine schematischen Lösungen nutzen, sondern unsere eigenen kreieren, indem wir mit jedem Kunden individuell zusammenarbeiten.

Zusammenfassung

Obwohl es viele Formen des Outsourcings gibt, scheint das Nearshoring für viele IT-Firmen optimal zu sein. Diese Lösung ermöglicht die Nutzung der Leistungen einer kulturell kompatiblen Organisation. Sie erlaubt eine effektive Kommunikation, basierend auf Ehrlichkeit und tiefgründigem Verständnis.

Die Durchführung der Umfrage ermöglichte uns, die Bedürfnisse unserer bestehenden und künftigen Kunden zu verstehen. 

Bei j-labs verwenden wir verschiedene Ansätze für alle Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten und wir bieten maßgeschneiderte, hochqualitative Leistung. Unsere Spezialität ist der DACHL-Markt – in dieser Region gehen wir die Beziehungen am liebsten ein.

Es soll nicht vergessen werden, dass die Auswahl der Outsourcing-Leistung eine ernste Entscheidung ist, die einer Vorbereitung bedarf. So kann man ein Unternehmen wählen, das unsere Werte schätzt und sein Angebot an unsere Erwartungen und tatsächliche Bedürfnisse perfekt anpasst.

Wenn Sie sich Gedanken machen, Nearshoring in Ihrem Unternehmen einzuführen, kontaktieren Sie bitte uns. Zusammen können wir eine Lösung ausarbeiten, die bei der Erreichung Ihrer Ziele helfen wird.

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Wie soll der Bewerbungs – und Einarbeitungsprozess der Entwickler aussehen?

#technologien rekrutierung #outsourcing #onboarding

In einer Welt, in der mehrere Technologien sich ständig entwickeln, wächst die Nachfrage nach IT-Spezialisten rasant. Dies resultiert darin, dass die meisten Programmierer bei der Jobsuche wortwörtlich die Qual der Wahl haben. Allerdings wissen nicht alle Unternehmen über den richtigen Bewerbungs- und Einarbeitungsprozess für die Entwickler. Deswegen entscheiden sich die Organisationen, die dies zu kompliziert und zeitaufwendig finden, Outsourcing-Dienste in Anspruch zu nehmen.

Die Rekrutierung von Entwicklern beginnt typischerweise mit dem Erhalt von Dokumenten wie Lebenslauf oder Portfolio. Dieser Prozess kann auch von einem IT-Headhunter initiiert werden, dessen Aufgabe es ist, nach Entwicklern zu suchen, die zu einer gegebenen Stelle passen, und sie anzuwerben. Der Headhunter trifft die Kandidatenauswahl meistens aufgrund der Lebensläufe.

Der erste Durchgang besteht darin, zu überprüfen, ob die Kenntnisse und die Erfahrung des Kandidaten den im Stellenangebot angegebenen Anforderungen entsprechen. 

Da vieles von den Einzelheiten der gegebenen Stelle abhängt, verhalten sich die meisten IT-Unternehmen ähnlich, wenn sie nach den am besten passenden Kandidaten suchen. Deswegen wird der Bewerbungsprozess in verschiedenen Organisationen normalerweise nach ähnlichen Mustern durchgeführt. Dieser Typ der Kategorisierung ist auch wichtig bei der Auswahl des Outsourcing-Dienstleisters, weil die Vorabprüfung es leichter macht, eine externe Organisation zu finden, die den Bedürfnissen und Erwartungen entspricht.

Prüfung der Fähigkeiten

In der weiteren Phase der Rekrutierung können sie Entwickler gebeten werden, eine Aufgabe zu lösen. Der Schwierigkeitsgrad sollte an die Anforderungen der Junior- oder Senior-Stelle angepasst sein. In den Eignungstest verifizieren die Arbeitgeber das Wissensniveau und die Kenntnisse und wählen die meist vielversprechenden Kandidaten aus.

Die Kandidaten mit den höchsten Punktzahlen werden zu Interviews eingeladen. Während des Meetings sollen die beiden Parteien festlegen, ob sie an einer Zusammenarbeit Interesse haben und die Einstellungsbedingungen besprechen. Für einen künftigen Mitarbeiter ist das auch eine Gelegenheit, den Arbeitgeber kennen zu lernen. Es ist wichtig, dass die Kandidaten sich auf jedem Schritt fühlen, dass jemand für sie da ist. Jedem Bewerber wird ein Rekrutierer zugewiesen – eine Person, die Fragen beantwortet, die Zweifel zerstreut und unterstützt, wenn Bedarf besteht. Wir glauben, dass das den Stress reduziert, wenn man auf eine Rückmeldung wartet oder konkrete Aufgaben bewältigt.

Vorstellungsgespräch

Die Vorstellungsgespräche können in der IT-Branche in zwei Typen aufgeteilt werden:

● Die Interviews, die nach den Eignungstests durchgeführt werden, sind lockere Gespräche. Sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber ist das eine Chance, sich einander kennen zu lernen. Es hilft, die gegenseitigen Bedürfnisse und Zweifel zu identifizieren. Es ist auch eine Gelegenheit, herauszufinden, ob die Person die Werte des Unternehmens lebt und an die Firmenkultur passt.

● Die Interviews ohne vorherigen Prüfungen sind ein wenig anders, da die Rekrutierer immer noch der Herausforderung gerecht werden müssen, die Fähigkeiten der Kandidaten zu prüfen. Deswegen kann dieser Typ des Gesprächs Bewerbungsaufgaben beinhalten und kann in mehrere Phasen aufgeteilt werden, um die Kenntnisse zu verifizieren, miteinander zu sprechen und sich kennen zu lernen.

Hierbei soll es erwähnt werden, dass die Vorstellungsgespräche in der ersten Phase von HR-Spezialisten durchgeführt werden. Am Ende des Prozesses treffen die Kandidaten die Menschen, mit denen sie am häufigsten arbeiten werden.

Wir bei j-labs liefern immer ein konkretes Feedback an alle Kandidaten, auch wenn wir uns gerade nicht für die Zusammenarbeit entscheiden. Wir schließen die Kooperation nie aus – wir empfehlen den Kandidaten, sich weiterzuentwickeln und zurückzukommen, wenn wir neue Stellen in einem gegebenen Bereich erneut ausschreiben.

Die Entscheidung über die Zusammenarbeit und die Einarbeitung

Nachdem die oben genannten Bewerbungsphasen abgeschlossen werden, ist es Zeit, die Entscheidung zu treffen. Wir laden die Kandidaten zu einem Präsenz- oder Online-Meeting ein, um sie dem Team vorzustellen und den Arbeitsplatz zu zeigen.

Das Onboarding ist eine Art von Brücke zwischen dem Recruitment und der regulären Arbeit bei dem Unternehmen. Es kann einige Wochen oder Monate dauern, je nach der Komplexität der Projekte, an denen die Person arbeiten wird. Normalerweise besteht es aus Meetings mit künftigen Kollegen und Teamleitern.

Im Einarbeitungsprozess kann der Kandidat für eine Probezeit eingestellt werden, die von einem bis zu drei Monaten dauern kann. Dies gibt der Person eine Möglichkeit, herauszufinden, ob sie sich auf dem neuen Arbeitsplatz wohl fühlt.

Zusammenfassung

Der Bewerbungsprozess in der IT besteht meistens aus mehreren Phasen. Er beginnt mit einem Eignungstest oder einem Vorstellungsgespräch mit Aufgaben. Wenn der Kandidat oder die Kandidatin im Rekrutierungsprozess erfolgreich ist, geht es mit der Einarbeitungsphase weiter – man lernt das Team, den Manager und den Verantwortungsbereich kennen. 

Bei j-labs ist es uns absolut bewusst, wie kompliziert ein Rekrutierungsprozess sein kann. Deswegen führen wir ihn vorsichtig durch und stellen sicher, dass die Kandidaten sich in jeder Phase wohl fühlen. Wir wissen auch, dass die Rekrutierung für einige Firmen eine der größten Herausforderungen darstellt. In solchen Situationen ist die optimale Lösung das Outsourcing an Firmen, die nicht nur hochqualitative Entwicklungsleistung bieten, sondern auch dabei helfen, die Kosten zu minimieren, die z.B. mit der Besetzung der neuen Stellen verbunden sind.

Die Rekrutierungsprozesse in der IT sind meistens ähnlich, sie können sich aber unterscheiden, je nach den Einzelheiten der Stelle und der Kultur des gegebenen Unternehmens. Es gibt jedoch Standard-Elemente, die man kennen soll, wenn man ein Dream-Team zusammenstellen oder einen Traumjob ergattern möchte. Man darf nicht vergessen, dass die Planung und Durchführung der Rekrutierung nicht Aufgabe für Jedermann ist. Es lohnt sich, andere Lösungen zu überdenken, wie die Beauftragung von externen Firmen. Dies hilft, die Geschäftsziele zu erreichen, indem man zeitaufwendige Prozesse weglässt, auf deren Durchführung nicht jede Organisation vorbereitet ist.

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Die drei Top-IT-Trends für 2022

#IT trends #IT outsourcing #cybersecurity
Top IT Trends

Wie wird sich die IT im Jahr 2022 verändern? Wenn wir in die letzten zwei Jahre zurückblicken, sind wir überzeugt, dass 2022 auch ein sehr dynamisches Jahr sein wird. Wir werden signifikante Trends auf dem Technologiemarkt beobachten. Wir haben drei Bereiche ausgewählt (außer der mobilen Trends), die unserer Meinung nach 2022 dominant sein werden.

Aus diesem Artikel erfährst du über:

Cybersicherheit – die größte Herausforderung der Welt – und wie wir als ein Outsourcing-Unternehmen dieses Thema handhaben

Blockchain – Entwicklung und Sicherheit in der Welt der Kryptowährungen

Cloud – ihre steigende Wichtigkeit in der Lieferung von IT-Services

Cybersicherheit – die größte Herausforderung der Welt – und wie wir als ein Outsourcing-Unternehmen das handhaben

Cybersicherheit – ein Thema von unbestrittener Bedeutung für die ganze Welt. Zunehmende Digitalisierung, hybride Arbeit und globale Lieferketten sind die Ursache für den Anstieg der Cyberkriminalität. Wusstest du, dass ca. 95 % der Cyberverstöße durch menschliches Fehlverhalten verursacht werden? Für uns – ein IT-Outsourcing-Unternehmen – ist das ein Prioritätsthema.

Wir bilden uns ständig aus, indem wir Tests durchführen, interne Gilden organisieren und die Talk4Devs-Meeting über die Sicherheit veranstalten.

In der letzten Zeit haben wir einige Sicherheitstests mit unseren Mitarbeitern durchgeführt.

Die Entwicklungsabteilung gab sich als Microsoft aus und versendete eine E-Mail, in der die Menschen gebeten wurden, ein Software-Update herunterzuladen und zu installieren.

Ein anderer Bereich, der die Welt herausfordern wird, ist die KI-Technologie. Deepfakes können breiter von Cyberverbrechern und Betrügern verwendet werden. Die Betrugsversuche, in denen eine konkrete Person durch Bild oder Ton nachgeahmt wird, geben einen großen Anlass zur Sorge. Die Cybersicherheitstechniken und –trends entwickeln sich ständig. Ein Cyberangriff kann ein Unternehmen von beliebiger Größe zerstören, deswegen liegt es an jeder Organisation, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um das Unternehmen und die Information über Kunden zu schützen.

Blockchain – Entwicklung und Sicherheit in der Welt von Kryptowährungen

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Dies ist einer der heißesten Trends wegen seiner Rolle in den Datenbanken der digitalen Transaktionen und Kryptowährungen. Blockchain ist als Technologie bekannt, die Bitcoin und andere Kryptowährungen unterstützt. Allerdings geht der Anwendungsbereich von Blockchain weit über diese zwei Gebiete hinaus. Die spielt eine Schlüsselrolle in der Lieferkette, der Cybersicherheit (Identitätsdiebstahl) und der Logistik. 

Laut Worldwide Semiannual Blockchain Spending Guide wird erwartet, dass die globalen Ausgaben für Blockchain fast 12 Milliarden US-Dollar erreichen.

Dieses Datenbank-Modell hat das Potenzial, viele Probleme zu lösen, die das Online-Vertrauen und Sicherheit betreffen.

Die Blockchain-Technologie kann verwendet werden, um die Sicherheit und Integrität von jedem System zu verbessern. Blockchain kann man weder modifizieren noch entfernen, deswegen gewinnt diese Lösung immer mehr an Interesse.

Es ist auch interessant anzudeuten, dass die Investitionen in Blockchain im Gesundheitssektor bis 2025 voraussichtlich auf etwa 6 Milliarden US-Dollar steigen werden.

Blockchain macht auch immer mehr Dampf in der Arbeitswelt. Unsere Spezialisten werden in dieser faszinierenden Technologie intensiv trainiert. In den Outsourcing-Leistungen gibt es eine zunehmende Nachfrage nach der Entwicklung von dezentralisierten DApps.

Aktuell ist der größte Nachteil der Blockchain-Technologie die große Menge an Kohlendioxid, die während des Abbaus der Währung emittiert wird.

Eine mögliche Lösung in diesem Bereich ist der Übergang zu einem Proof-of-Stake-Model. Zweifellos werden die „grünen“ Betriebsmodelle auch „grünere“ Ansätze generieren. Wir gehen von immer mehr Investitionen aus, die auf die erneuerbaren Energien für Blockchain konzentriert sind.

Dieses Thema ist für uns sehr wichtig und wir sind gespannt, wie sich die Blockchain-Technologie in den kommenden Monaten entwickeln wird – die Lage ist dynamisch.

Cloud und ihre steigende Wichtigkeit in der Lieferung von Services

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Die Cloud spielt schon seit langem eine wichtige Rolle in Organisationen, aber der Wechsel zur Remote-Arbeit und die darauf folgenden Änderungen haben ihr Wachstum beschleunigt. Während die IT-Service-Industrie die Cloud schon seit langem kennt, haben viele Nicht-IT-Unternehmen mit der Einführung gezögert. In einigen Teilen der Welt ist die Wichtigkeit der Cloud-Technologie so weit gestiegen, dass die Unternehmen immer häufiger den Cloud-First-Ansatz einführen

Der verstärkte Zusammengang zwischen der Künstlichen Intelligenz und der Cloud wird bestimmt ein wichtiges Element sein. Das eine existiert nicht ohne das Andere. Die Verbindung von KI mit den Cloud-Services ermöglicht es den Firmen, beide Technologien kostengünstig und effizient zu nutzen. Die KI hilft beim Datenmanagement, während die Cloud eine ständige Datensicherung und –wiederherstellung in der virtuellen Umgebung bietet.

Im Jahr 2922 werden die Organisationen sich zunehmend für Cloud entscheiden. Diese Lösung bietet die Datenspeicherung in den öffentlichen Clouds auf den Servern der Drittparteien – somit sind sie praktisch zu nutzen und man kann die Wartungskosten senken, die bei einer dedizierten Infrastruktur viel höher ausfallen würden.

Die zweite Lösung ist die Aufbewahrung der Daten in einer personalisierten privaten Cloud, die eine schnelle Datenübertragung garantiert und die möglichen Ausfallzeiten reduziert.

The second solution is to store data in a customizable private cloud which guarantees fast data transmission and limits possible downtime.

Die hybride Cloud gibt den Unternehmen das Beste von beiden Welten. Die meist vertraulichen Daten können privat im Haus aufbewahrt werden und die häufiger verwendeten großvolumigen Dateien werden zu einem öffentlichen Cloud-Dienstleister übertragen, wie z.B. AWS und Azure.

Da die Technologie sich entwickelt, wird die Cyberkriminalität sicherlich steigen. Unserer Meinung nach wird die Erweiterung des Wissens über die Datensicherheit die Hauptaufgabe für dieses Jahr, aber auch für die kommenden Jahre. In diesem Aspekt sind wir ständig wachsam, um das höchste Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

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Wie passt man sich der veränderlichen Umgebung ständig an – agiler Ansatz bei j-labs

#agile #agile manifesto #IT
agile_

Wenn wir bei j-labs gefragt werden, was der agile Ansatz für uns bedeutet, antworten wir: es geht einfach darum, agil zu sein und die Software in Kooperation mit dem Kunden zu entwickeln und nicht vom Kunden losgelöst. Das ist die laufende Kommunikation und Unterstützung beim Entdecken, was benötigt wird, um das Ziel zu erreichen. Es ist ein ganzheitlicher Blick auf das Projekt. Wie schlägt sich eine solche Denkweise auf unseren Alltag nieder?

Agilität ist die Fähigkeit, die sich ständig entwickelnde Umgebung zu verstehen, sich daran anzupassen und sich schnell zu verwandeln. Es gibt mehr als eine Methode, um das Ziel zu erreichen, das wir uns vorgenommen haben. Diese Methode wird ständig an die herrschenden Bedingungen angepasst.

Agile ist ein allgemeiner Begriff für die Methodik des adaptiven Projektmanagements. Bei j-labs arbeiten wir mit Scrum – einem von solchen Ansätzen.

Wie lässt sich der agile Ansatz bei j-labs erkennen?

Bei j-labs glauben wir, dass Agile eine Denkweise sowie eine Lebens- und Arbeitseinstellung ist. Welche Tools und welche Bräuche im Projekt oder vom Team verwendet werden, hängt von der Organisationskultur des Kunden ab. Unabhängig davon, ob wir von einer Zusammenarbeit gemäß Team Extension, Team Leasing oder sogar Custom Development reden, ist es notwendig, sich mit der Organisation des Kunden einzuspielen, „einzuschmelzen“.

Unser Ziel ist, funktionsfähige und optimale Software zu erzeugen. Um dies zu erreichen, müssen wir uns regelmäßig kommunizieren und uns auf die Ergebnisse konzentrieren.

Deswegen basieren wir auf den Regeln des Agile Manifesto:

Individuen und Interaktionen haben Vorrang vor Prozessen und Werkzeugen. Die Scrum-Zeremonien (wie Sprint-Planung, Daily, Weekly, Demo, Review und Retro) gelangen bei uns in die Arbeit von allen Teams – nicht nur bei den Entwicklern. Sie helfen uns, uns zu entwickeln, zu lernen, zu verändern, über Probleme zu sprechen und am Projekt teilzunehmen. Das ist eine große Unterstützung, insbesondere bei der Remote-Arbeit.

– Funktionsfähige Produkte haben Vorrang vor umfassender Dokumentation. Wenn wir während der täglicher Arbeit merken, dass die Vorbereitung der Dokumentation eine zu hohe Belastung für uns darstellt, machen wir nur so viel davon, das notwendig ist, um das Ergebnis bis zum gegebenen Sprint zu liefern.

Zusammenarbeit mit den Kunden hat Vorrang vor Vertragsverhandlungen. Die Kundenbeziehungen sind für uns wichtiger als die vorher vereinbarten Verträge. Wenn eine Situation vorkommt, die während der bisherigen Zusammenarbeit nicht besprochen wurde, agieren wir dem Geschäft zuliebe. Dies bedeutet, dass wir z.B. im Projektteam für zusätzliche Kompetenzen und Aufgaben sorgen.

Das Eingehen auf Änderungen hat Vorrang vor strikter Planverfolgung. Da wir in Sprints arbeiten und den Arbeitsumfang für die nächsten 2 Wochen planen, können wir die Aufgaben an die aktuellen Bedürfnisse anpassen. Wir berücksichtigen das Projekt und die effiziente Zielerreichung. Wir führen keine unnötigen Aufgaben aus nur, weil sie in der Aufgabenstellung aufgetaucht sind.

Woraus ergibt sich das?

Aus den Werten, die die Organisation lebt

3 wichtigste Werte, die bei j-labs geschätzt werden, sind: Technologie, Sachlichkeit und Redlichkeit. Daneben sind auch die Scrum-Werte sichtbar: Mut und Engagement.

Der erste von den Werten bringt uns dazu, offen zu kommunizieren, was wir denken und eine solche Offenheit gegenseitig zu akzeptieren. Mut erlaubt uns auch, die Einstellung „fail fast“ zu repräsentieren. Dies nimmt das Experimentieren, Versuchen, Umsetzen von Ideen und Ziehen von Schlussfolgerungen an.

Das Engagement schlägt sich in der Art und Weise nieder, auf die unsere Mitarbeiter die Verantwortung für Ideen übernehmen, die sie selbst hereinbringen. Sie werfen die Ideen nicht einfach in den Raum, sie werden zu ihren Eigentümern.

Aus der geschäftlichen Reife und Erfahrung des j-labs-Teams

Diese Einstellung wäre nicht möglich ohne die geschäftliche Erfahrung der bei j-labs eingestellten Personen – im Durchschnitt sind es 8 Jahre. Es handelt sich um Programmierer und Architekten, die die Aufgabenstellungen noch enger definieren und mit Verantwortungsbewusstsein durchziehen können. Diese Proaktivität und Mut wären nicht möglich, wenn die Teammitglieder sich nicht selbst als Spezialisten bewusst wären.

Aus der Fähigkeit, sich mit dem Kundenteam zu integrieren

Die j-labs-Teams, die an den Kunden delegiert werden, übernehmen völlig das Arbeitsmodell der Organisation – sofern das notwendig ist. Von den Arbeitszeiten, über die Organisation der Meetings, Berichtserstattung und verwendete Sprache, bis hin zu den Entwicklungsbereichen, in denen der Schwerpunkt gelegt wird – das alles unterstützt das Gemeinschaftsgefühl und ermöglicht eine langfristige fruchtbare Zusammenarbeit.

Was bringt dieser Arbeitsstil dem Kunden?

Continuous delivery

Wir gehen von der Arbeit in 2-Wochen-Sprints aus. Zum Sprint-Schluss liefern wir dem Kunden immer einen neuen Wert, etwas Ganzes, z.B. die Implementierung eines Teils der Software. Dies führt dazu, dass wir das Projekt ständig entwickeln. Es gibt keine Leerlaufzeiten. Agilen Ansatz verwenden wir in der Kundenbeziehung, um über die Ergebnisse zu sprechen und damit diese Ergebnisse sich möglichst nah am bestimmten Projektziel befinden.

Möglichkeit, die Projektanforderungen an die Geschäftsumgebung anzupassen

Einer der Annahme innerhalb von Agile ist eine enge Kommunikation zwischen den Teams. Für die Dauer des Projekts werden wir mit dem Kunden zu einer Mannschaft. Wir treffen uns regelmäßig in den Zusammenfassungen der Sprints, Retrospektiven und Planungen. Dies schafft Raum für die Anpassung der Anforderungen an die aktuellen Bedürfnisse. Wir konzentrieren uns nicht so fest auf den Umfang, der z.B. im Vertrag bestimmt wurde – wir passen uns der Lage an.

Einen flexiblen Partner, der sich an seine Arbeitsmethodik anpassen wird

Bei j-labs ändern wir nicht mit Gewalt die Einstellung der Kunden, sondern wir passen sich daran an. Wenn es nicht notwendig ist, dass wir uns an die Arbeitsmethoden der Kunden anpassen, organisieren wir uns selbst. Dies ergibt sich aus unserer Erfahrung und Expertise sowie des bereits erwähnten Dienstalters und der Verantwortlichkeit der Mitarbeiter.

Es gibt hier auch Platz für einen Wasserfall

Gibt es also Projekte, in denen wir den Wasserfall-Ansatz für richtig halten? Sicher doch. Es ist für uns zwar wichtig, jede zwei Wochen die Planung durchzuführen, aber wenn das Projekt es erfordert und dazu noch eine Person zum Product Owner, Business Analyst oder Project Manager ernannt wird, sind wir bereit, im Wasserfall-Modell zu arbeiten.

Schließlich ist die Anpassung an die aktuelle Lage und Anforderungen auch ein Element von Agile. Aus unserer Perspektive funktioniert dieser Ansatz in kürzeren, z.B. 3-monatigen Projekten oder dort, wo ständige Entwicklung stattfindet und die Arbeiten für die nächsten ein paar Jahre geplant worden sind.

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IT-Outsourcing nach j-labs – 4 Kooperationsmodelle

#IT-Outsourcing #Agile Project Outsourcing #Custom Development
IT-Outsourcing nach j-labs

Team Extension und Dedicated Development Team sind Outsourcing-Dienstleistungen, spezifische Rollen und Kompetenzen. Allerdings können diese Begriffe mehrdeutig sein – im Grunde genommen legen sie nicht fest, wer den gegebenen Arbeitnehmer oder das Team verwalten, die Aufgaben zuteilen und die Arbeit verifizieren wird. Deswegen haben wir entscheiden, 4 Kooperationsmodelle mit j-labs zu beschreiben: Agile Project Outsourcing, Custom Development, Dedicated Development Team und Team Extension – und wir erklären, wie die tägliche Zusammenarbeit in jedem Modell aussieht.

Agile Project Outsourcing

Wir nehmen ein komplettes Projekt, eine Lösung oder eine spezifische geschäftliche Problemstellung. Von Anfang bis Ende werden alle Aufgaben durch ein erfahrenes Team von j-labs-Ingenieuren gemäß den Prinzipien der agilen Methodologie ausgeführt.

Essenziell ist, dass das Team ein Organisationselement beim Kunden wird, in die Organisation integriert wird, sein Kommunikationsstil annimmt und sich an den Rhythmus anderer Teams anpasst. Gleichzeitig sammelt unser Projektteam die Kundenanforderungen und schlägt die entsprechende Architektur und Technologie vor. Alles ist bezüglich des Zeitrahmens, des Preismodels und der Ergebnisse mit dem Kunden abgestimmt. Das Team plant Aufgaben und wählt die Personen, die sie ausführen sollen.

Custom Development

Diese Lösung ist möglich, wenn der Kunde unserer Expertise vertraut und wir sind ähnlich, was die IT-Herausforderungen in der gesamten Organisation angeht. Mit unserer Expertise und der wichtigen Rolle, die der Delivery Manager im Prozess spielt, helfen wir dem Kunden, die Arbeit zu priorisieren, wir beraten und arbeiten mit dem Geschäft eng zusammen. In dieser Form sind wir ein strategischer Technologie/Partner. Wir unterstützen unseren Kunden bei der Planung, Budgetierung und dem Mapping des Projekttrichters. Wir hören zu und schlagen Lösungen vor, die die Kundenbedürfnisse befriedigen.

Aber was ist der Unterschied zwischen Custom Development und Agile Project Outsourcing? Im Falle von CD ist die Zusammenarbeit zwischen dem Kunden enger und wir sind mehr „verschmolzen“ in seine Organisation. Im Agile Project Outsourcing ist das j-labs-Team lediglich für die Ergebnisse verantwortlich.

Dedicated Development Team

Wir bieten unserem Kunden ein Spezialisten-Team, manchmal mit einem Teamleiter, manchmal aber auch ohne. In den meisten Fällen ist der Kunde für das Management verantwortlich. Das Team ist unabhängig und organisiert sich selbst, besitzt alle notwendigen Rollen und Kompetenzen. Je nach Kundenbedarf, Kooperationszeit und Vertrauensniveau kann sich diese Leistung zu Custom Development entwickeln. Dann wird j-labs zu einem strategischen Technologie-Partner für den Kunden.

Team Extension

Dieses Modell ist bekannt als Body Leasing, Staff Augmentation oder People Outsourcing. Die Unternehmen entscheiden sich für diese Leistung, wenn ihre festen Teams zusätzliche Unterstützung brauchen – entweder in Form von zusätzlichen Spezialisten oder von Kompetenzen. In meisten Fällen bietet j-labs Fähigkeiten, die sich außerhalb der aktuellen Kapazitäten des Unternehmens befinden. Ein j-labs-Mitarbeiter wird zum Kundenteam-Mitglied. Der Kunde überwacht ihre Arbeit, führt sie und verwaltet.

Wir bieten Team Extension in der Remote- oder Onsite-Version. Im letzteren Modell arbeitet unser Mitarbeiter am Kundenstandort, was bedeutet, dass das Angebot nur an die Unternehmen auf dem polnischen Markt ausgerichtet ist.

Im allen vier Kooperationsmodellen sammeln wir regelmäßig Feedback sowohl von unseren Kunden als auch von den Mitarbeitern, um ihre Zufriedenheit einzuschätzen und mögliche Verbesserungen einzuführen.

Zusammenfassung

Das Outsourcing von IT-Dienstleistungen hat bei j-labs verschiedene Formen. Wir füllen die Kompetenzlücken, indem wir es den Unternehmen ermöglichen, hochqualifizierte Spezialisten für kurz- und langfristige Projekte einzustellen. Wir helfen den Kunden, die an einer langfristigen Zusammenarbeit Interesse haben, weil ihre Projekte ein erhebliches Arbeitsvolumen erfordern. In den meisten Fällen werden wir mit der Zeit zum strategischen Technologie-Partner.

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Inventur von einer Person in einer Stunde durchgeführt. Inventarmanagement-System für den Schmuck-Giganten Bijou Brigitte

#Inventarmanagement System
Inventarmanagement System

Tausende an der Inventur verbrachte Stunden, zig eingesetzte Personen und Motivationssenkung bei den Mitarbeitern, die eine mühsame, monotone Arbeit ausführten. Das konnten wir nicht zulassen! Deswegen haben wir ein Produktinventursystem für einen der Schmuck-Marktführer – Bijou Brigitte. Welcher Effekt konnte erzeugt werden? Wie hat sich das Leben der Mitarbeiter verändert? Lesen Sie unsere Fallstudie.

Das Problem, mit dem unser Kunde zu uns gekommen ist

Zuerst stellen wir unseren Kunden kurz vor. Bijou Brigitte ist ein deutsches Unternehmen, das als einer der Marktführer im Bereich des Schmucks und der Accessoires bezeichnet wird. Es hat über 1550 Geschäftsstellen in Deutschland und im Rest Europas, in denen etwa 3000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Sie können sich nur vorstellen, wie viele von diesen Mitarbeitern jedes Jahr die mühsame Wareninventur durchführen mussten. 

2008 hat sich die Firma bei uns gemeldet, weil sie ein dediziertes Inventarmanagement-System schaffen wollte. Die Inventur ist ein sich jährlich wiederholender Prozess, in dem der Unternehmer verpflichtet ist, die Rechnungsdaten mit dem wirklichen Warenstand abzugleichen. Dieser Prozess ist meistens langwierig und besteht aus vielen sich wiederholenden Elementen, die mit einer kreativen Arbeit nichts zu tun haben. Daher gehört sie nicht zu den Aufgaben, die die Mitarbeiter gerne erledigen. Den Mitarbeitern und ihrer Motivation zuliebe hat Bijou Brigitte beschlossen, diesen Sachstand zu ändern.

Und es gab doch was zu ändern. Bijou Brigitte umfasst ca. 10 000 Artikel in jedem Geschäft, deswegen war es für sie wichtig, die Durchführung der Inventur in der Firma zu vereinfachen, damit dieser Prozess schneller und effizienter verlaufen kann.

Das von uns entwickelte Inventarmanagement-System

Wir gingen wie in jedem Projekt vor – wir haben mit der Bestimmung der Kundenbedürfnisse und der Festlegung des gemeinsamen Zieles gestartet. Der nächste Schritt war die Bildung eines dedizierten Teams. Von unserer Seite aus waren das der Delivery Manager und die IT-Ingenieure. Wichtig ist, dass das Team, das später tatsächlich am Projekt arbeitet, von vorne an den Kundengesprächen teilnimmt. Seitens Bijou Brigitte haben wir mit dem Product Owner und ihrem Team gearbeitet.

Unser Ziel war, ein MVP (Minimal Value Product) zu liefern, das die Durchführung von weiteren Tests erlaubt. In diesem Projekt war das ein Inventory Management System auf Android-Basis.

Bei der Durchführung des Projekts haben wir im Team-Extension-Model gearbeitet.

Bisher haben die Mitarbeiter der Geschäftsstellen die Inventur ausgeführt. Dadurch, dass es sich um eine Handarbeit handelte, war das Fehlerrisiko hoch.

Um die Arbeit zu beschleunigen und Fehler zu vermeiden, haben wir eine App (in der MVP-Form) geschaffen, die auf Android-Basis funktioniert. Die Verkaufsberaterinnen haben von uns Tablets mit der App erhalten – einem Scanner, die auf dem entwickelten System basiert. Dies hat es ermöglicht, den Übertragungsprozess der Produktdaten zu automatisieren. Die Produktdaten wurden automatisch zugeordnet und die Manager konnten in der Echtzeit die tatsächlichen Warenmengen überwachen. 

Welchen Effekt konnten wir erzeugen? Die Einführung von the Inventory Management System Effect

Der Effekt der eingeführten Veränderungen war wirklich erstaunlich. Um 97 % haben wir die Zeit reduziert, die für die Inventur gebraucht wird. Was bedeutet das? Die Mitarbeiter haben 97% ihrer Zeit für andere, kreativere Tätigkeiten gewonnen.

Wir haben sogar eine kleine Simulation durchgeführt. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt in Deutschland brutto 9,90 Euro/Stunde – angenommen, dass man für eine solche Inventur ca. 5 Personen braucht, kostet jede Person, die 6 Stunden arbeitet 288 Euro. Vergleichen wir das mit einer Stunde, die man für die Inventur braucht, wenn man das entwickelte Inventarmanagement-System anwendet – dies sind 9,60 Euro. Das sind 97 %, die gespart werden! 

Wer kann von einem solchen Inventarmanagement-System profitieren?

Schmuck ist nicht die einzige Branche, die jedes Jahr die Inventur der Lagerbestände durchführen muss. Dies müssen auch die Branchen tun wie z.B. Lebensmittelindustrie, Elektronik, Bekleidung, Möbel oder die Automobilbranche. Es ist gut, eine maßgeschneiderte Lösung zu haben, die Zeit und Geld sparen lässt und vor allem sich auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter positiv auswirkt.

Möchten Sie nach einer ähnlichen Lösung für Sie fragen? Lassen Sie uns reden!

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Nearshore- vs. Offshore-Outsourcing – was ist besser?

#Nearshore Outsourcing #Offshore Outsourcing
Nearshore- vs. Offshore-Outsourcing

Aus diesem Blogpost erfahren Sie:was der Unterschied zwischen Nearshore- und Offshore-Outsourcing ist,

– was Sie beachten müssen,

– wenn Sie Nearshore- und Offshore-Outsourcing vergleichen,

– wer von Nearshore- und Offshore-Outsourcing profitieren kann.

Nearshore vs. Offshore – Definitionen

Nearshore-Outsourcing betrifft das Outsourcing in den Ländern, die nah an Ihrem Standort lokalisiert sind. Die Nearshore-Aktivitäten umfassen die gleiche Zeitzone oder nur wenige Stunden (1 bis 2) Zeitdifferenz und Entfernungen, die innerhalb weniger Stunden zurückgelegt werden können.

Offshore-Outsourcing sieht die Zusammenarbeit mit Lieferanten vor, die sich in weit entfernten Ländern befinden und die Differenzen zwischen den Zeitzonen sind deutlich. Im Normalfall ist von Offshore die Rede, wenn die Outsourcing-Partner von einem anderen Kontinent arbeiten, mit einer Zeitdifferenz von bis 8 Stunden.

Beispiele vom Nearshore- und Offshore-Outsourcing

Nearshore-Partner für die DACH-Länder (D – Deutschland, A – Österreich und CH – Schweiz) wären die Dienstleister z.B. aus Polen, der Ukraine oder Rumänien. Offshore-Outsourcing-Partner kämen z.B. aus Vietnam, China, Indien, Argentinien, Brasilien oder Chile.

Im Falle von Nordamerika (USA, Kanada) kommen die Nearshore-Unternehmen z.B. aus Mexiko oder Costa Rica, und die Offshore-Partner aus Polen, der Ukraine, China usw.

Faktoren, die man bei der Auswahl zwischen Nearshore- und Offshore-Outsourcing beachten muss

Wir haben eine komplette Liste von Faktoren vorbereitet, die beim Vergleich von IT-Outsourcing für Nearshore- und Offshore-Lokalisierung. Diese Hauptfaktoren sind:

– Zeitzonen,

– Gehälter,

– Risiken (politisch, wirtschaftlich, finanziell),

– Niveau der IT-Ausbildung,

– Berufsbezogene Englischkenntnisse,

– Kulturdifferenzen,

– Integrität mit dem lokalen Recht,

– Qualität der Dienstleistungen,

– Reisekosten,

– Arbeitsmethoden,

– Technologische Verträglichkeit,

– Qualität und Regelmäßigkeit (Vollständigkeit) der Dokumentation,

– Stabilität der Währung,

– Loyalität der Menschen (Tendenz zum Bleiben),

– Reaktionszeit.

Schlüsselfaktoren

Wenn zwischen Nearshore und Offshore entschieden wird, gibt es einige Schlüsselfaktoren, die betrachtet werden sollen.

Vor allem sind das die kulturellen Differenzen. Die Vielfalt ist ein Wert im Kontext der Bildung der inklusiven Organisationskultur und der Produkte, die die Bedürfnisse mehrerer Zielgruppe befriedigen. Allerdings kann sie die Effizienz der Organisation beeinträchtigen. Wenn sie bewusst verwaltet wird, kann sie einen Mehrwert bringen. Andererseits, wenn sie „unterverwaltet“ wird, können die Kulturdifferenzen Chaos verursachen.

Die rechtliche Integrität wird beim Entscheidungsprozess selten betrachtet. Als eine potenzielle Risikoquelle und eine zeitaufwändige Angelegenheit, spielt sie aber eine wichtige Rolle und soll sorgfältig durchdacht werden. Ein Dienstleister mit Erfahrung auf einem konkreten Markt führt zur schnelleren Bearbeitung der Verträge und sichereren Entscheidungen.

Und zum Schluss – die Differenzen in Rahmen, Methoden, Tools. Die Austauschbarkeit von Workflows sichert ein einfaches Projekt-Kickoff, komfortable Teamarbeit und effektivere Kooperation. Zusätzlich hilft sie dabei, die Lernkurve flacher zu machen.

j-labs: Nearshore vs. Offshore

In Geschäftsleben ist jede Wahl gut, solange sie für die Bedürfnisse des Unternehmens relevant ist. Sowohl Nearshore- als auch die Offshore-Outsourcing haben ihre Vor- und Nachteile. Essenziell ist die Bereitschaft des Dienstleister für die Zusammenarbeit im Nearshore- und Offshore-Modus.

Wir bei j-labs arbeiten mit Kunden aus der ganzen Welt seit 2008. Wir wissen, dass die Entscheidung über die Partnerauswahl komplex ist. Wenn konkrete Märkte betreten werden sollen, machen wir sorgfältige Vorbereitungen und beachten die spezifischen Marktbedürfnisse. Wir sind in Polen angesiedelt und arbeiten mit Unternehmen aus der ganzen Welt seit Jahren zusammen.

Aufgrund von mehrjährigen Erfahrungen in Nearshore- (DACH, Benelux, Skandinavien usw.) und Offshore-Kooperationen (Nordamerika, Asien, etc.) haben wir hohe internen Standards ausgearbeitet.

Im Nearshore-Bereich achten wir auf Details in den Verträgen, die sich an die EU-Direktiven und –Recht, agile Arbeitsmethoden und präzise Dokumentation halten sollen. In Bezug auf die Offshore-Kooperationen denken wir viel an das Management der asynchronen Arbeit, Kommunikationsstandards die die Kulturdifferenzen umfassen, Flexibilität der Arbeitsstunden usw.

Wie wähle ich den besten Nearshoring-Service- Anbieter in der IT?

Outsourcing-Dienstleistungen in der IT-Industrie gewinnen an Popularität. Diese Lösung hat viele Vorteile und ist vor allem wirtschaftlich. Sie reduziert Zeit und Kosten, die mit der Rekrutierung und dem Aufbau einer dedizierten Abteilung verbunden sind. Allerdings kann der Auswahlprozess selbst zeitintensiv sein – doch können wir Ihnen helfen, Ihre Zeit zu sparen.

In diesem Artikel erklären wir:

🚀 wie wichtig es ist, im gesamten Prozess Prioritäten zu setzen,
🚀 warum die Kommunikation mit den Nearshoring-Partnern wichtig ist,
🚀 welche Tools helfen, den Auswahlprozess zu automatisieren.

Beginnen wir von vorne – Festlegung der Bedürfnisse und Erwartungen

Bevor Sie anfangen, nach einem IT-Dienstleister zu suchen, ist es gut, sich selbst einige Fragen zu stellen, um die Bedürfnisse und Erwartungen bezüglich eines potenziellen IT-Auftragnehmers zu identifizieren. Legen wir die Kriterien für die Auswahl eines potenziellen Nearshoring-Partners fest. Legen wir los!

Wann sollen Sie sich für Nearshoring entscheiden?

Sie haben ein großes und fortgeschrittenes Projekt ergattert, das ein erfahrenes IT-Team erfordert. Sie haben sechs Monate, um es abzuschließen. Ihre Spezialisten haben alle Hände voll zu tun. Was Sie brauchen, ist ein Nearshoring-Partner. Sie möchten, dass die Arbeitskultur, die Kommunikationssprache und die Zeitzone des Dienstleisters mit Ihren eigenen kompatibel sind.

Auswahlkriterien für den besten IT-Partner

Firmengröße

Das erste wichtige Auswahlkriterium ist die Verifizierung eines potenziellen IT-Subunternehmens, basierend auf der Unternehmensgröße und den Jahren im Geschäft. Dies wird Ihnen in die Stabilität des Unternehmens und seine Liquidität hineinschauen lassen.

Der Grund von j-labs ist sehr stabil – wir sind im Bereich des Body-Leasings seit über 13 Jahren tätig! Aktuell hat j-labs zwei Büros in Polen (Krakau und Warschau) und eine sich rasch entwickelnde Niederlassung in München. Wir haben bereits über 400 qualifizierte Mitarbeiter an Bord. Unser Ehrgeiz steigt jedes Jahr. Wir sagen es nicht, um anzugeben, sondern um das Bewusstsein zu steigern. Es ist wichtig, über die finanzielle Lage Ihres Outsourcing-Partners zu wissen, insbesondere in den Pandemie-Zeiten.

Erfahrung des Nearshoring-Teams in der IT-Industrie

Der Schlüsselfaktor, den Sie prüfen wollen, ist die Erfahrung des Unternehmens im Outsourcing und sein Projektportfolio.

Wir entwickeln Fallstudien für die meisten abgeschlossenen Projekte, zum Beispiel:

  • Cert4Trust – Ermöglichung der Validierung eines digitalen Dokuments bezüglich des Ausstellers, des Inhaltes und der Gültigkeit auf eine einfache, schnelle und eindeutige Art
  • B2C Ordering Platform – Entwicklung einer umfassenden E-Commerce-Plattform, die es dem Kunden ermöglicht, die Bestellungen am gleichen Tag aufzugeben und zu erhalten

j-labs stellt hochqualifizierte Entwickler mit einer durchschnittlichen Erfahrung von 8 Jahren ein. Wir sind ehrgeizig und wir basieren auf echten Experten. Wir unterstützen bekannte Konzerne aus der ganzen Welt – Samsung, PWC, Comarch, um nur einige zu nennen. Unser Delivery Manager analysiert die Bedürfnisse und stellt ein dediziertes Entwicklungsteam zusammen, um das Team des Kunden zu unterstützen.

Wir bieten Weltklassen-Outsourcing-Dienstleistungen an. j-labs wird als ein exzellenter IT-Partner in der Clutch-Webseite empfohlen.

https://clutch.co/profile/j-labs-software-specialists

Erfahrung und Engagement sind für uns am wichtigsten und wir wollen mit Gleichgesinnten zusammenarbeiten. Sie wahrscheinlich auch.

Talent-Pool – was für uns viel bedeutet, ist die Leidenschaft für die Wissensbeschaffung

Wenn Sie wählen müssten: IT-Experten, die ihr Wissen immer erweitern und IT-Mitarbeiter, die einfach Jahre lang gearbeitet und nie etwas gelernt haben, was würden Sie wählen? Die Antwort ist einfach. Wenn Sie nach dem richtigen Nearshoring-Partner suchen, müssen Sie eindeutig festlegen, ob das Team das höchste Niveau der Kenntnisse oder das sogenannte „Buchwissen“ repräsentieren soll.

Wie kann man überprüfen, ob das Unternehmen ihr Wissen tatsächlich auf dem Laufenden hält? Werfen Sie einen Blick auf die Social Media oder die Webseite des Unternehmens. Werden die Informationen über Bildungsinitiativen dort geteilt? Wir bei j-labs sind froh, über unseren Talent-Pool zu berichten.

Wir glauben an kontinuierliche Wissensentwicklung. Wir haben die Initiative des internen Wissenstransfers gegründet – sie heißt TALK4DEVS – um interessante Beispiele und Fallstudien zu teilen. Allerdings, sind wir mit TALK2DEVS über die Rahmen des Unternehmens hinausgegangen – dies wurde zu einer zyklischen Industrie-Veranstaltung, die jedes Jahr von 1000 Menschen besucht wird. Wir laden international anerkannte Sprecher ein. Eine Präsentation der Beispielaufnahme einer Fallstudie finden Sie hier.

Verifizieren Sie Ihre Subunternehmen, um zu sehen, ob sie mit ihrem Wissen und ihren Kenntnissen auf dem Laufenden sind. Es ist besser, mehr Zeit an diesem Suchprozess einer Nearshoring-Firma zu verbringen, als dann zu bereuen, ein Team mit miserablem Wissen und fehlender Leidenschaft beauftragt zu haben.

Arbeitskultur – die Aufgeschlossenheit zählt

Wenn Sie nach einem idealen IT-Subunternehmen sicher, sind, außer der Erfahrung, Dinge wie Aufgeschlossenheit auf die Menschen und ähnliche Arbeitskultur von enormer Bedeutung. Sie sollen sich gerne haben.

Die Unternehmen wählen Nearshoring-Teams, die auf der kulturellen Nähe und gleichen Zeitzonen basieren, um die sprachlichen Barrieren und Unterschiede in den Arbeitszeiten zu vermeiden.

Wir bei j-labs stellen Menschen mit verschiedenen Charaktereigenschaften ein, aber was uns wirklich unterscheidet, sind die hervorragenden interpersonalen Fähigkeiten. Wir sind selbstbewusst und kümmern uns um die internen Beziehungen. Wenn wir an einem wichtigen Projekt arbeiten, möchten Sie keine Zeit für Kommunikationsprobleme verschwenden, beachten Sie also diesen Aspekt bei der Auswahl des Partners. 

Outsourcing – Tools, die dabei helfe, den besten Nearshoring-Partner auszuwählen

Nachdem Sie die interne Analyse der Ressourcen, Bedürfnisse und Erwartungen durchgeführt haben, können Sie einen weiteren Schritt machen, um den besten IT-Dienstleister zu wählen.

In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, die Tools zur Einschätzung der Sicherheit der erbrachten Leistung einzusetzen, die auf folgenden Elementen basieren:Akkreditierung

🚀 DSGVO
🚀 Informationssicherheit
🚀 Sicherheitskontrollen
🚀 Datenverwaltung

🚀 Sicherheitsaudits

Wenn Sie die JUSTROCKET-Tools einsetzen, können Sie die Kriterien die Erfahrung, Spezialisierung und Projektlaufzeit einstellen, um eine Kostenabschätzung einer Outsourcing-Leistung zu generieren.

Mit all diesen Informationen werden Sie eine Zusammenarbeit mit dem besten Nearshoring-Partner schließen. Viel Erfolg!

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Generation Z in IT – Warum ist sie das nächste große Ding? 

Man schätzt, dass die Generation Z bis 2030 30 % der globalen Arbeitskräfte ausmachen wird. Die wachsenden Unternehmen sollen dieser Gruppe Interesse schenken, wenn sie irgendwann nicht unter einer schweren Unterbesetzung leiden wollen.

Die Generation Z unterscheidet sich von den vorherigen Generationen bezüglich der Werte und wird besonders aufmerksam auf bestimmte Elemente in den Stellenanzeigen. Sie treffen die Jobauswahl nicht nur auf Basis vom Gehalt oder von den Zusatzleistungen. Wenn Sie sie in Ihr Team aufnehmen möchten, müssen Sie sie verstehen und Jobs kreieren, die sie anziehen.

Was sind die Vorteile der Einstellung von Generation Z in IT und wie können Sie Ihr Jobangebot für sie attraktiv machen?

Aus diesem Artikel erfahren Sie:

· Welche Eigenschaften die Generation Z hat und warum sie so genannt wird. Das wird Ihnen helfen, die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt zu verstehen und sich an die aktuellen Trends anzupassen.
· Was für die Generation Z wichtig ist. Was motiviert sie und worauf sollen Sie achten, wenn Sie Ihre IT-Teams mit ihnen aufbauen?
· Was Sie von den Mitarbeitern aus der Generation Z lernen können. Welche Werte können Sie in den IT-Arbeitsbereich bringen?
· Was die Arbeitgeber über die Generation Z denken und sagen.
· Wie die Generation Z sich ein ideales Unternehmen vorstellt. Was treibt sie bei der Jobauswahl und wie kann man sie zum Bleiben überzeugen?
· Wie man die Mitarbeiter aus der Generation Z motiviert und sich um sie kümmert.

Was ist Generation Z und warum wird sie so genannt?

Die Generation Z ist die jüngste Generation, die gerade den IT-Arbeitsmarkt betritt. Die Ältesten sind 24 Jahre alt, haben gerade ihr Studium abgeschlossen und suchen  nach ihren ersten Jobs.

Es gibt jedoch keinen festen Rahmen für die Generation Z. Laut der Quellen wir Insider Intelligence und Pew Research sind das Menschen, die zwischen 1997 und 2015 geboren wurden. Sie werden Generation Z genannt, weil sie die nächste Generation nach X und Y sind.

Generation X umfasst Menschen von Jahrgängen zwischen 1965 und 1979. Sie wählen ihre Jobs auf Basis von Gehalt und Zusatzleistungen.

Generation Y, auch Millennials genannt, schließt Menschen ein, die zwischen 1980 und 1996 geboren sind. Für sie ist es am wichtigsten, ihren Passion und Interesse zu folgen.

2020 zählte der Bestand der Generation Z etwa 3,56 Milliarden Menschen und bis 2030 werden sie 30 % der globalen Arbeitskraft darstellen. Die Arbeitgeber sollen ihre Stellenangebote anpassen und attraktive Stellen schaffen, um für die Ankunft von neuen Mitarbeitern bereit zu sein.

Es sind Menschen, die in der Zeit geboren wurden, in der der Zugang zu Technologien und Internet weit verbreitet war. Die meisten von ihnen haben ihre Kindheit vor dem Computerbildschirm verbracht. Das resultiert darin, dass die Generation Z im IT-Bereich die Kenntnisse von mehreren Geräten und Systemen sicherstellen kann.

Für die meisten sind Social Media, WLAN und Smartphones das natürliche Umfeld. Sie können sich die Welt ohne Internet nicht vorstellen, weil sie es nicht wissen, wie sie ausgesehen hat, bevor es erfunden wurde.

Ihre Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien und Fremdsprachenkenntnisse sind Stärken in internationalen Teams. Außerdem hat die Generation Z laut der Forschung von Dr. Anna Dolot niedrigere finanzielle Erwartungen als die Vertreter der vorherigen Generationen, was sie zu potenziell attraktiveren Kandidaten macht.

Nach den offiziellen Schätzunhen der EU* mangelt es in der Europäischen Union aktuell an ca. 600 000 Programmierern. Die immer steigende Nachfrage nach Spezialisten in der IT-Industrie bedeutet, dass die Arbeitgeber sich auf die Generation Z bereit machen sollen.

Laut Dr. Anna Dolot bevorzugen viele Unternehmen Arbeitnehmer ohne fundierte Berufserfahrung. Sie können den Prozess der Wissensaneignung selbst kontrollieren, die richtige Arbeitseinstellung und Prozeduren beibringen und die Funktionsprinzipien der Organisation vermitteln. Sie müssen nicht mit den schlechten Gewohnheiten kämpfen, die die mehr erfahrenen Mitarbeiten haben können.

Was motiviert die Generation Z? Was sollen Sie beachten, wenn Sie die Generation Z in IT-Teams einstellen?

Nach der Studie von Dr. Anna Dolot sehen 93 % der Befragten aus der Generation Z die Atmosphäre am Arbeitsplatz als einen wichtigen Faktor. Wenn Sie eine angenehme Atmosphäre schaffen möchten, sollen Sie sich auf die Branding-Aktivitäten und Organisationskultur konzentrieren.

Das Gehalt befindet sich auf Platz 2 mit 91 %. Im Vergleich zu anderen Generationen hat die Generation Z niedrigere finanzielle Erwartungen. Laut Forschungen von Honeypot und Payscale verdienen die Junior Developers in Deutschland zwischen 42 000 und 53 000 EUR pro Jahr. Mit mehr als 6 Jahren Erfahrung kann man mit etwa 70 000 EUR rechnen.

88 % nennen die Jobsicherheit als einen wichtigen Faktor. Die Vertreter der Generation Z arbeiten gerne in Organisationen, die eine stabile Einstellung und passende Arbeitszeiten bieten. Dies sind die Elemente, die die Befragten als meist motivierend empfinden.

Der vierte Faktor ist der kompetente Betreuer, der das Wissen und die Erfahrung vermittelt. Die Generation Z schätzt unterstützende Manager. Es ist für sie von großer Bedeutung, von Menschen mit Expertise auf einem konkreten Gebiet lernen zu können.

In der Studie wurde auch die Ausführung der Arbeit erwähnt, die zu den Hobbys und Interessen passt. Obwohl es etwas anders als bei den früheren Generationen aussieht, scheint die  berufliche Entwicklung weiterhin wichtig zu sein. Die Generation Z erwartet ein kurzes und spezifisches Feedback, das ihnen das Gefühl verleiht, ein Teil des Teams zu sein.

Was können wir von den Mitarbeitern aus der Generation Z lernen? Was ist der Wert der Generation Z im IT-Bereich?

Die Forschung zeigt, dass die Teams, die verschiedene Generationen, Geschlechter und Persönlichkeiten enthalten, bessere Ideen erzeugen und mehr Mehrwert kreieren. Die Vertreter der Generation Z lösen Probleme gerne alleine – sie betrachten das als eine Gelegenheit, sich selbst zu bestätigen.

Von der Generation Z können wir lernen, dass der Arbeitnehmer entscheidet, ob er bei einer gegebenen Firma arbeiten wird – nicht der Arbeitgeber. Wenn sie das Unternehmen mögen und die Arbeitsbedingungen in Ordnung sind, bleiben sie.

Sie werden auch bleiben, wenn sie einen Mentor haben, an spannenden Projekten teilnehmen und in einem gut koordinierten Team arbeiten. Wenn der Arbeitgeber keine entsprechenden Arbeitsbedingungen oder Jobsicherheit anbietet, werden sie ihre Arbeitnehmer nicht behalten können.

Die Menschen aus der Generation Z suchen nach ihrem Platz – wo sie sich komfortabel fühlen. Sie möchten durch die Arbeit in vielen Unternehmen die Erfahrungen sammeln, um diese richtige Firma zu finden, die die Einstellung unter den besten Bedingungen anbietet. Wichtig ist auch, dass das Unternehmen im Lebenslauf und in Social Media aussieht. Ein idealer Arbeitgeber soll einen guten Ruf und eine gute Reputation auf dem Arbeitsmarkt haben.

Die Generation Z hat keine Probleme mit dem Jobwechsel, weil die Vorstellungsgespräche aus der Ferne durchgeführt werden. Die meisten haben keine Kinder, also ist die Entscheidung über den Umzug einfacher als für andere Generationen.

Was denken und sagen die Arbeitgeber über die Generation Z?

In einem Interview mit Piotr Bucki, CEO von j-labs, sagt Anna Dolot, dass einige Arbeitgeber glauben, die Arbeitnehmer aus der Generation Z seien nicht loyal, nicht engagiert, smartphonesüchtig und haben kein Interesse an egal was. Als sie gefragt wurden, was sie über so eine Meinung denken, antworteten die Vertreter der Generation Z: „Sie sagen das über jede neue Generation und werden das weiterhin über künftige Generationen sagen“.

Wie ein Sprichwort sagt, alte Kuh gar leicht vergisst, dass sie ein Kalb gewesen ist. Viele Arbeitgeber erinnern sich nicht an ihre ersten Jobs und Fehler, die sie gemacht haben. Heute haben sie viel Erfahrung und sie beschweren sich über die Generation Z und ihre Mängel. 

Gleichzeitig sehen viele Arbeitgeber das Potenzial der Generation Z im IT-Bereich und die Werte, die sie in ihre Unternehmen bringen können. Sie versuchen, ihren Erwartungen gerecht zu werden, um die größten Talente anzuziehen.

Viele Unternehmen führen verschiedene Incentives und Zusatzleistungen ein, um die Generation Z zum Bewerben und Bleiben zu überzeugen, aber was beeinflusst eigentlich die Wahl der jungen Menschen?

Wie stellt sich die Generation Z eine ideale Firma vor? Was treibt sie, wenn sie den Job wählen und wie kann man sie zum Bleiben bringen?

Für die Generation Z lässt die ideale Firma sie auf die gesamte Organisation Einfluss haben. Sie engagieren sich in die zugeteilten Aufgaben und sind sehr proaktiv. Sie haben kein Interesse an kleinen, sich wiederholenden und nicht anspruchsvollen Ausgaben. Sie nehmen gerne Herausforderungen an und experimentieren mit verschiedenen Lösungen. Wenn die Aufgaben weder herausfordernd sind noch Bedeutung haben, erbringen sie keine gute Leistung.

Sie wollen klare Karrierepfade, Mentoring-Programme und Schulungen. Kontinuierliche Verbesserung und die Möglichkeit, neue Kenntnisse zu erwerben, machen es mehr wahrscheinlich, dass sie im Unternehmen bleiben. Es lohnt sich, mit ihnen über die Karriereziele zu sprechen und ihre Entwicklung zu unterstützen. Sie sollen sie überzeugen, dass sie in Ihrem Unternehmen eine Zukunft haben.

Wie motiviert und pflegt man die Mitarbeiter aus der Generation Z?

Stellen Sie optimale Entwicklungsmöglichkeiten sicher

Generation Z ist ehrgeizig  und auf die kontinuierliche Verbesserung konzentriert. Sie wollen hervorragende Ergebnisse erzielen und die Karriereleiter hochgehen. Die Menschen aus dieser Generation suchen nach Angeboten, die an ihre Talente und Interessen angepasst sind. 

Respektieren Sie ihre Unabhängigkeit, und wenn sie darum bitten – unterstützen Sie sie

Die Mitarbeiter aus der Generation Z lösen die Probleme gerne alleine und suchen nach neuen, unkonventionellen Lösungen. Sie wissen auch die Unterstützung der Teammitglieder zu schätzen sowie ihr Vertrauen, was die zugeteilten Aufgaben angeht. Wenn die Zeiten hart sind oder sie Hilfe  brauchen, erwarten sie jemanden, der sie führen kann.

Arbeiten Sie an der Team-Kommunikation und am Feedback

Die Generation Z ist die erste Generation, die mit einem verbreiteten Zugang zur Technologie aufgewachsen ist, und es kann so aussehen, dass sie nur mithilfe von Social Media kommunizieren können. In der Wirklichkeit sind sie in den Live-Meetings sehr engagiert.

Sie möchte auch wissen, wo sie gerade stehen. Sie erwarten von ihren Arbeitgebern klare Informationen und konkrete Erwartungen. Sie finden den Lob motivierend, weil er das Gefühl der Dankbarkeit erweckt.

Was kommt danach?

Es soll nicht vergessen werden, dass nicht jeder, der nach 1997 geboren ist, so einfach beschrieben werden kann. Menschen haben verschiedene Persönlichkeiten und Erwartungen. Die obigen Tipps sollen Ihnen nur helfen, die Organisation zu schaffen, die der Generation Z entspricht. Eine Sache ist klar – sie werden nicht einfach irgendeinen Job nehmen. Die Unternehmen, die ihr Potenzial anerkennen, werden den Kampf um ehrgeizige und engagierte Mitarbeiter gewinnen.

Und welche Schritte leitet Ihre Organisation ein, um die Mitarbeiter aus der Generation Z anzuziehen, zu engagieren und zu motivieren?

Wissenschaftliche Quellen:

Anna Dolot, 2019, What Motivates Generation Z at Work – Selected Aspects – Empirical Research Results – Uniwersytet Ekonomiczny w Krakowie – Wydawnictwo SAN | ISSN 2543-8190 – https://www.researchgate.net/publication/335700569_Co_motywuje_do_pracy_pokolenie_Z-wybrane_zagadnienia-wyniki_badan_empirycznych

Europäische Kommission, Bericht Digital Economy and Society Index(DESI) 2020

Online-Quellen:

https://piotrbucki.pl/066

https://www.rewardgateway.com/blog/improve-employee-motivation-with-generation-z

https://stackoverflow.blog/2020/03/17/how-gen-zs-values-will-level-up-your-engineering-culture/

https://blog.it-leaders.pl/generacja-branzy-it-czyli-rozkodowac-nowe-pokolenie-programistow/

https://cult.honeypot.io/developer-salary-report-2021/developer-salaries-germany-2021

https://www.payscale.com/research/DE/Job=Junior_Software_Engineer/Salary

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Worauf sollte man bei der Einstellung der Spezialisten über ein IT-Outsourcing-Unternehmen achten? Outsourcing und das Gesetz

#Outsourcing IT #Geistiges Eigentum #Datensicherheit
IT-Outsourcing-Unternehmen in Polen

Outsourcing a team of programmers can be challenging. ThEs kann herausfordernd sein, ein Programmiererteam outzusourcen. Es gibt Themen bezüglich der Haftung, Finanzen und Steuern. Wie kann man das alles managen? Diese Fragen beantwortet mit uns Tomasz Wiese – Arbeits- und Urheberrechtsexperte.ere are issues regarding liability, finances, and taxes. How can you manage all this? We decided to answer these questions with Tomasz Wiese, a specialist in labor law and intellectual property law.

Aus diesem Artikel erfahren Sie:

・warum es sich nicht lohnt, einen Freelancer aus dem Ausland alleine einzustellen
・über das Risiko, das mit dieser Art der Einstellung im internationalen Umfeld verbunden ist
・über die Verantwortung eines Unternehmens, das IT-Outsourcing-Dienstleistungen anbietet und die Themen, die im Verantwortungsbereich des Kunden verbleiben
・ die Kunden besonders achten sollen, bevor sie einen IT-Outsourcing-Vertrag unterschreiben

Viele CTOs stellen diese Fragen, also haben wir entschieden, sie mit unserem Rechtsberater zu beantworten. Wir möchten unsere Erfahrungen teilen, die wir über die Jahre auf dem IT-Outsourcing-Markt gesammelt haben

Tomasz Wiese ist Rechtsanwalt bei der Kanzlei JWMS, die sich auf Bereiche wie Immaterialgüterrecht, Personaldatenschutz, Arbeitsrecht und Verträge. j-labs arbeitet mit JWMS seit Jahren erfolgreich zusammen.

j-labs-Team: Warum ist es nicht rentabel, einen Freelancer aus dem Ausland auf eigene Faust einzustellen? Rein theoretisch sollte das Weglassen eines Vermittlers durchaus machbar sein. be a viable option.

Tomasz Wiese: Es geht um rechtliche und praktische Aspekte. Wenn ein ausländisches Unternehmen IT-Spezialisten ohne Vermittlung einstellen möchte, müsste es (meistens) ein Unternehmen in Polen gründen. Außerdem könnte das eine steuerlich ungünstige Lösung sein, die das Finanzamt wegen der Bewertung des geistigen Eigentums aufmerksam machen würde.

Die Verrechnungswerte betreffen die Vermögensgegenstände, die schwierig zu bewerten sind, wie die Urheberrechte. Ein Transfer der Urheberrechte ins Ausland würde dem Finanzamt verdächtig erscheinen, denn es kann wie eine Ausfuhr des Einkommens aus Polen aussehen, die auf Steuerhinterziehung hinweisen kann. Um dieses Risiko zu vermeiden, muss ein Unternehmen die Dokumentation der Verrechnungswerte vorbereiten.

Sie müssen sich auch mit polnischem Recht auskennen oder eine Kanzlei beauftragen, die in diesem Bereich spezialisiert ist. Notwendig ist auch eine lokale HR-Abteilung, die für den Einstellungsprozess verantwortlich sein wird.

Die Firmen, die nach Mitarbeitern suchen, nehmen lieber die Leistungen von professionellen IT-Outsourcing-Unternehmen in Anspruch, wie z.B. j-labs. Wenn sie die Mitarbeiter alleine einstellen sollten, müssten sie eine Personalabteilung aufbauen, was mit Zusatzkosten verbunden ist.

j-labs bietet Know-how, das die Unternehmen nicht selbst besitzen müssen. Dank eines Teams aus erfahrenen Juristen erhält der Kunde eine Rechtsberatung. Zusätzlich ist das dedizierte HR-Team geschult, um IT-Spezialisten anzuwerben.

Einstellung auf eigene Faust ist relativ einfach, wenn eine Firma nur eine geringe Anzahl an Spezialisten für eine kurze Zeit braucht. Wenn man jedoch ein ganzes Spezialisten-Team einstellen will, nutzen die Unternehmen lieber die IT-Outsourcing-Dienstleistungen. Dies spart kostbare Zeit und Geld und gibt den Unternehmen die Möglichkeit, sich auf das eigentliche Geschäft zu konzentrieren.

j-labs-Team: Die Pandemie hat viele Unternehmen dazu gezwungen, sich an die Remote-Arbeitsbedingungen anzupassen. Was sind die rechtlichen Risiken, die mit diesem Arbeitsmodell auf einem internationalen Umfeld verbunden sind?

Tomasz Wiese: Es kommt auf den Vertrag an.

Ein Arbeitsvertrag bei der Remote-Arbeit bringt einige Risiken mit sich. Einem Unternehmen muss eins klar sein – bei einem Unfall gilt das polnische Recht. Dies ist ziemlich lästig, weil das polnische Arbeitsrecht an die aktuellen Bedingungen der Remote-Arbeit nicht angepasst ist.

Wenn der Mitarbeiter für eine Firma mit einer Niederlassung in Polen arbeitet, aber außerhalb der Europäischen Union wohnhaft ist, muss er eine Arbeitserlaubnis erlangen. Wenn der Mitarbeiter nur von ihrem Land aus arbeitet, braucht er kein Visum. Wenn er aber ab und zu Meetings in der Niederlassung in Polen hat, sind beide Dokumente erforderlich.

Deswegen unterzeichnen die meisten Programmierer die B2B-Verträge. Die meisten rechtlichen Aspekte befinden sich dann im Verantwortungsbereich des Arbeitnehmers. Sie zahlen die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. In solchen Fällen gilt das Arbeitsrecht nicht mehr. Diese Lösung hat viele Vorteile für die Entwickler, weil sie ihnen mehr Flexibilität bietet.

Allerdings, wenn das Unternehmen Mitarbeiter auf B2B-Basis alleine einstellen will, wird weiterhin ein HR-Team benötigt, um mit den IT-Spezialisten zu kommunizieren. Das Team soll fließend Polnisch sprechen und die Marktpreise kennen.

j-labs-Team: Wie sieht die Einstellung durch ein IT-Outsourcing-Unternehmen aus? Welche Punkte bleiben im Verantwortungsbereich des Kunden?

Tomasz Wiese: Die Unternehmen wie j-labs Stellen ihre Entwickler zur Verfügung, mit dem Arbeitsumfeld, einem Gefühl der Zugehörigkeit und der gesamten Unternehmenskultur. Das ist wichtig, insbesondere in Bezug auf die mentale Verfassung. Sie geben auch die Möglichkeit, in einem hybriden Modell zu arbeiten. Die Integration mit anderen Mitarbeitern hilft beim Knüpfen der sozialen Kontakte oder Freundschaften, was die nächste Einstellungsphase viel einfacher macht – sie kann dann durch ein System der internen Empfehlungen durchgeführt werden. Das ist etwas, was der Kunde nicht alleine machen kann.

Beispielsweise verwaltet und betreut j-labs die Programmierer und entwirft die Verträge. Dies sichert den Wettbewerbsvorteil. j-labs arbeitet vor allem mit Unternehmen aus den DACH-Ländern zusammen. Dazu sind die Rechtssysteme in Deutschland und Österreich ähnlich wie in Polen, also wissen die Arbeitnehmer ungefähr, was sie erwarten können.

j-labs-Team: Welche Rechtsverpflichtungen bezüglich des Outsourcings werden von j-labs übernommen? Worauf soll der Kunde besonders achten, bevor er einen IT-Outsourcing-Vertrag unterzeichnet? 

Tomasz Wiese: Der Kunde kann sicher sein, dass j-labs sich um die Rechte rund um das geistige Eigentum und das Erwerben von Programmierern. j-labs bietet Garantien und ist für die Vertraulichkeit und Sicherheit der Daten verantwortlich, wenn es um innovative Produkte geht und das Know-how des Kunden verwendet wird.

Es gibt aber Unterschiede in Garantien, wenn ein Kunde ein Produkt von null an entwickelt und wenn das Produkt von eingestellten Programmierern verbessert wird. j-labs beschreibt präzise den Projektumfang und nimmt das in den Vertrag auf. Zusätzlich hat j-labs Haftpflichtversicherungspolicen und garantiert volle Liquidität.

j-labs-Team: Was unterscheidet das Angebot von j-labs von anderen Outsourcing-Unternehmen in Polen?

Tomasz Wiese: j-labs ist ein Unternehmen mit einem enormen Know-how, einem riesigen Pool an Programmierern, einem Empfehlungsprogramm und einer großen und erfahrenen Personalabteilung. Es hat Niederlassungen in Krakau, Warschau und München. Im Vergleich zu anderen Outsourcing-Unternehmen in Polen, dank der zuverlässigen rechtlichen Unterstützung, kann j-labs sich eine größere Flexibilität in Verträgen leisten und die Vereinbarungen verhandeln, die an die Kundenbedürfnisse maßgeschneidert sind. Es hat eine spezielle Abteilung, die auf den Schutz der persönlichen Daten spezialisiert ist. Die Verträge, die j-labs erstellt, spiegeln die tatsächliche Lage wieder, also können die Kunden sicher sein, dass das Unternehmen die Vereinbarungen einhalten wird.

j-labs-Team: Danke für das Interview und die Empfehlungen.

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